Was ist der Forex Devisenhandel?
Forex (Foreign Exchange Market, Devisenmarkt) ist mit einem Umsatz von mehreren Billionen US-Dollar auf Tagesbasis der mit Abstand größte Finanzmarkt der Welt. Hier können Währungen getauscht und wieder zurückgetauscht werden. Zur Gruppe der wichtigen Marktteilnehmer gehören neben den Kreditinstituten – welche durch ihren außerbörslichen Interbankenhandel zu den mit Abstand wichtigsten Teilnehmern am Devisenhandel gehören – unter anderem vor allem größere Industrieunternehmen und Devisenmakler.
In den letzten Jahren wurde auch für private Anleger bzw. Trader die Möglichkeit geschaffen, an den Entwicklungen der verschiedenen Währungspaare partizipieren zu können. Um Währungen professionell handeln zu können sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
- Eröffnung eines Forex-Kontos bei einem Forex-Anbieter
- Installation der für das Traden notwendigen Forex-Software
- Kapitalisierung des Kontos
- Schneller Internetzugang zum Traden in Echtzeit
Der Devisenhandel auf Tradingbasis selbst läuft in etwa wie folgt ab:
Professionelle Forex-Trader beobachten die Kurse ganz genau und agieren nur, wenn der Kurs ein eindeutiges Signal sendet. Ist das Signal eindeutig wird entsprechend gehandelt und eine Position gekauft oder verkauft. Dabei braucht der Trader allerdings nicht das komplette Volumen der Position, die er handeln möchte, zu 100% mit Eigenkapital zu decken, sondern nur einen Bruchteil von meist 1% (Margin). Dieser Gewinnhebel (bei 1% Margin beträgt er 100) macht das Traden erst interessant, da Devisen in der Regel auf kurze Sicht nicht besonders stark schwanken und die meisten erfolgreichen Trades einen Umfang von gerade einmal wenigen Pips (4. Stelle hinterm Komma) haben. Läuft der Trade jedoch in die falsche Richtung wird aus dem starken Gewinnhebel schnell ein starker Verlusthebel. Daher sollten es private Anleger den Professionellen gleichtun und mit engen Stopps arbeiten.