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Geldanlage ohne Risiko: Der Sparstrumpf als letzte Zuflucht?

6. Dezember 2011 Redaktion

Täglich wird die Bevölkerung über neueste Entwicklungen zur Euro-Krise informiert. Stark schwankende Kurse und fallende Aktien hinterlassen ihre Spuren. Die Angst vor Verlusten bewegt immer mehr Sparer und Kleinanleger, börsennotierte Wertpapiere und Aktien zu verkaufen. Auf der Suche nach einer risikofreien Anlageform wird Kapital erst ein Mal zu Hause deponiert.

Die meisten Bankkunden sprechen von mangelnder Beratung

Neben der Information durch die Medien werden viele Anleger durch die Berater der Banken verunsichert. Hinweise zur sofortigen Verfügung des angelegten Betrages reichen vielen Bankkunden nicht mehr aus. Den Kunden werden wenige Alternativen zu den klassischen Anlageformen aufgezeigt. Viele Banken versäumen es, ihre Anleger neben dem Geldmarkt auf Edelmetalle, Kunstobjekte oder Immobilien hinzuweisen. Die Rückgewinnung des Vertrauens kann nur über die ausführliche Beratung und das Aufzeigen verschiedener Anlagemöglichkeiten erfolgen.

Kurzfristig gesehen ist der Sparstrumpf beinahe verlustfrei

Gegen das kurzfristige Parken von Finanzen in den eigenen vier Wänden ist nichts einzuwenden. Finanzexperten warnen jedoch davor, das Geld über längere Zeiträume von einem oder sogar mehreren Jahren nicht anzulegen. Die Inflationsrate verursacht derzeit einen Verlust von ca. 2,5 % per anno. Die konservative Anlage auf einem normalen Sparbuch sollte nicht in Betracht gezogen werden. Tagesgeldkonten oder Bundesanleihen fangen die Höhe der Inflationsrate teilweise oder ganz auf. Zudem ist diese Anlageform durch ein Einlagensicherungssystem in Deutschland und Europa geschützt.

Auch Banken reagieren und ändern ihre Anlagestrategien

Auch die Banken sind bei der Geldanlage vorsichtiger geworden. Die Vermögensverwalter der Institute setzen auf eine hohe Liquiditätsquote und investieren das Anlagevermögen ihrer Kunden in Termingeld mit kurzen Restlaufzeiten, Zinskonten und Geldmarktfonds. Dies ermöglicht eine schnellere Reaktion und die Banken erhalten ihre Liquidität.

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