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Deutsche Staatsanleihen Rendite und Sicherheit

1. Dezember 2009 Redaktion

Falls man sein Kapital als Anleger sehr sicher investieren möchte, dann besteht dazu zum Beispiel mit einem Investment in Bundeswertpapiere eine Möglichkeit. In den Bereich der Bundeswertpapiere fallen unter anderem auch die Bundesanleihen. Dabei handelt es sich um Staatsanleihen den Bundes, die also von der Bundesrepublik Deutschland emittiert werden. Die große Sicherheit der Staatsanleihen in Deutschland, also die Bundesanleihen, hat jedoch auch einen negativen Aspekt für den Anleger, nämlich die relativ geringe Rendite. Während nicht wenige Staaten, vor allen Dingen außerhalb des Euro-Raumes, Renditen im zweistelligen Bereich in Form der zugesagten Zinsen versprechen, sind die zu erzielenden Renditen bei den deutschen Staatsanleihen deutlich geringer. Generell ist der EZB-Leitzinssatz das Hauptkriterium, an dem sich die Zinsen der Staatsanleihen hierzulande orientieren.

Wie hoch die Rendite bei den deutschen Staatsanleihen aktuell ist (November 2009), hängt von einigen Faktoren ab. Staatsanleihen, die bereits an der Börse gehandelt werden, passen ihre Rendite im Grunde über den Weg des Kurses stets an die aktuellen Marktverhältnisse an. Der Anleger erhält zwar für die gesamte Laufzeit einen festen Zinssatz garantiert, aber wenn man die Staatsanleihe vor Fälligkeit verkaufen möchte, was aufgrund der sehr langen Laufzeiten von 10 oder 30 Jahren durchaus häufig vorkommt, dann wird verringert sich die Rendite häufig aufgrund des gesunkenen Kurses der Bundesanleihe. Aktuell stellt sich die Situation Ende des Jahres 2009 so dar, dass die Renditen der neu emittierten deutschen Staatsanleihen nur noch bei rund 2,5 bis 2,8 Prozent liegt. Wer sein Kapital also derzeit in die sehr sichere Bundesanleihe investieren möchte, der bekommt für einen Anlagezeitraum von zehn Jahren nicht einmal mehr drei Prozent an Rendite, was extrem wenig ist.

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